Operatives Ergebnis bei Volkswagen bricht ein

Der VW-Konzern hat im ersten Quartal 2003 trotz eines um 3,1 Prozent gestiegenen Absatzes im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum einen starken Einbruch im Operativen Ergebnis erzielt. Wie der Vorstand der Volkswagen AG in Wolfsburg bekannt gab, ist das Ergebnis vor Steuern um 66,8 Prozent, das Ergebnis nach Steuern sogar um 67,8 Prozent eingebrochen. Im Vergleich dazu fielen die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2003 von 21,266 Milliarden (Quartal I/2002) auf 20,698 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 2,7 Prozent entspricht. Das Unternehmen macht für das schlechte Ergebnis neben dem schwachen Dollar insbesondere Vorleistungen für neue Modelle sowie höhere Abschreibungen verantwortlich. Der gestiegene Absatz des VW-Konzerns wird lediglich durch eine Zunahme der Auslieferungen im Raum Asien/Pazifik (+ 71,5 %) getragen. In Europa ging der Absatz unterdessen um 4,9 Prozent zurück; in Nordamerika (- 4,0 %) und Südamerika/Südafrika (- 15,5 %) entwickelte sich das Unternehmen ähnlich schlecht. Die Verantwortlichen des Wolfsburger Autoherstellers rechnen allerdings im Laufe des Jahres mit einer “deutlichen Verbesserung des Operativen Ergebnisses”.

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