Fiat verliert ein Viertel seines Marktanteils

Klare Gewinner im ersten Quartal des deutschen Autojahres 2003 sind die Opel/GM-Gruppe, der französische Hersteller PSA (Citroën/Peugeot) und fast alle Japaner. Deutliche Einbußen fuhren die Ford-Gruppe, BMW, Fiat und DaimlerChrysler ein, wie aus einer Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) vom 16. April hervorgeht. Danach wurden von Januar bis März mit knapp 787.000 Personenwagen 1,5 Prozent weniger Autos angemeldet als im gleichen Vorjahreszeitraum. Opel/GM verkaufte einschließlich des geringen Anteils von Saab im Vergleichsquartal rund 89.000 Autos und damit 11,5 Prozent mehr. Gegenüber 2002 stieg der Marktanteil von zehn auf 11,3 Prozent. Die PSA-Gruppe legte um 12,7 Prozent zu und kam auf gut 48.000 deutsche Erstanmeldungen. Mit 6,2 Prozent Marktanteil lag PSA gleich mit Renault/Matra, die rund 2.000 Autos weniger verkauften (minus 3,2 Prozent). Außer bei Nissan mit einem Minus von 8,1 Prozent wuchsen die Zulassungszahlen aller anderen japanischen Hersteller an. Die Gesamtquote aller Japaner kletterte um einen Prozentpunkt auf 10,8 Prozent. Die stärkste Einbuße musste Fiat mit einem Minus von 26,7 Prozent hinnehmen. Der Anteil der italienischen Gruppe ging von 3,8 auf 2,9 Prozent zurück. Das entspricht rund 22.400 auf dem deutschen Markt verkauften Fahrzeugen. Die mit ihrem Anteil von 9,5 Prozent (Vorjahr: 10,5 Prozent) viertplatzierte Ford-Gruppe verlor 10,6 Prozent und kam auf 74.700 Neuwagen. DaimlerChrysler (102.000 Autos), musste ein Minus von 5,6 Prozent einstecken. Dabei legte insbesondere der Smart den Rückwärtsgang ein (minus 21,5 Prozent auf 8.300 Anmeldungen). Auch BMW (61.500) ließ mit minus 8,6 Prozent kräftig Federn. Der Fünfplatzierte kam auf eine Quote von 7,8 Prozent. Das sind 0,6 Prozentpunkte weniger als 2002. Unangefochtener Marktführer mit 29,3 Prozent Marktanteil bleibt der VW-Konzern mit 228 430 Pkw, 2,5 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

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