Reifendruck-Kontrollsysteme kommen dem BERU-Ergebnis zugute

Die BERU Aktiengesellschaft (Ludwigsburg) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. April bis 31. Dezember 2002) den Konzernumsatz geringfügig von 213,8 auf 214,3 Mio. Euro gesteigert. Der Gewinn nach Steuern fiel mit 26,9 (29,5) Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 34,1 (37,5) Mio. Euro. Bei der EBIT-Marge erzielte BERU 15,9% (17,5%). Den Umsatz mit elektronischen Reifendruck-Kontrollsystemen (TSS) konnte BERU um 81,1% auf 13,4 (7,4) Mio. Euro steigern. Elektronik und Sensorik wachsen planmäßig Das jüngste Geschäftsfeld der BERU AG, Elektronik und Sensorik, konnte die Erlöse in den ersten neun Monaten planmäßig ausweiten. Mit einem Umsatzanstieg um 26,5% von 34,3 Mio. Euro auf 43,4 Mio. Euro verzeichnete dieser Bereich das höchste Wachstum im Konzern. Er erreicht mittlerweile einen Anteil am Konzernumsatz von 20,3% (16,0%). Den Umsatz in der Sparte Elektronische Reifendruck-Kontrollsysteme (TSS) erhöhte BERU vor allem dank steigender Ausstattungsraten bei DaimlerChrysler und das Hochlaufen des VW Touareg und Porsche Cayenne. BERU beteiligt sich derzeit an mehreren Ausschreibungen deutscher Hersteller. In den USA verstärkt BERU seine Zusammenarbeit mit der LEAR Corporation (Southfield) bei der Entwicklung, Produktion und dem Absatz von integrierten Reifendruck-Kontrollsystemen. Auf hohem Niveau blieben die Vorleistungen für den Bereich Elektronik und Sensorik: Entwicklungs- und Applikationsprojekte bei zum Beispiel der elektronischen Reifendruckkontrolle, wo einige Projekte neu anliefen, erforderten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 7,6 Mio. Euro. ”Eine Erholung des Branchenumfelds zeichnet sich weltweit noch nicht ab. Der Trend hin zum Diesel setzt sich aber auch 2003 ungebrochen fort. Gleichzeitig laufen ab diesem Quartal das Dieselschnellstartsystem ISS und der PTC-Innenraumheizer an. Sie werden zwar im aktuellen Geschäftsjahr nur marginal zum Umsatz beisteuern, aber zusammen mit neuen Projekten und höheren Ausstattungsraten in der Reifendruck-Kontrolle in 2003 zu wieder steigenden Wachstumsraten beitragen”, erklärt Ulrich Ruetz, Vorstandsvorsitzender der BERU AG. “Trotz des harten Wettbewerbs vor allem auf dem heimischen Aftermarket und eines zunehmenden Elektronikanteils planen wir, auch im vierten Quartal eine EBIT-Marge von über 15% zu erreichen. Beim Umsatz streben wir weiterhin an, das Rekordniveau des Vorjahres wieder zu erreichen. Das um einmalige Erträge bereinigte Ergebnis vor Steuern planen wir, analog zum Umsatz zu entwickeln.” BERU im neuen MDAX Der BERU AG ist nach der erfolgten Entscheidung der Deutschen Börse über die Neuzusammensetzung der Indizes in den neuen MDAX aufgenommen. BERU zählt damit zu den 50 größten Mid Caps am deutschen Aktienmarkt. Die Indexneuzusammensetzung wird zum 24. März 2003 in Kraft treten. Basis für die neue Indexfamilie – bestehend aus DAX, MDAX, SDAX, TecDAX und NEMAX 50 – ist die seit dem 1. Januar 2003 umgesetzte Neueinteilung des deutschen Aktienmarktes in die zwei Segmente Prime Standard und General Standard. Die BERU Aktiengesellschaft hatte die Zulassung zum Prime Standard am 16. Januar erhalten. Die Gesellschaft ist dort im Prime Sector »Automobile« in der Industry Group »Auto Parts & Equipment« vertreten.

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