Studie: Viele Automarken leiden unter gefährlichem Imageverlust

“Wenn es um Fragen des Markenimages geht, muß man natürlich berücksichtigen, welchen Bekanntheitsgrad die einzelnen Marken haben. Bekanntere Marken “leiden” bei kritischen Fragen stärker. Um diesen Effekt zu neutralisieren, haben wir unsere Frage sowohl gestützt als auch ungestützt gestellt”, kommentiert Stoyan Kamburow, General Manager von TNS EMNID Automotive, das Ergebnis. “Allerdings erzielt Opel bei beiden Befragungstechniken mit 34 Prozent (spontan) bzw. 35 Prozent (gestützt) mit Abstand das schlechteste Ergebnis”. Auch Ford mit 18 Prozent spontaner bzw. 23 Prozent gestützter Nennung und Fiat mit acht Prozent spontaner bzw. 23 Prozent gestützter Nennung haben in den Augen der deutschen Autofahrer starke Imageverluste erlitten. Überraschenderweise gesellen sich dazu aber auch VW mit zehn Prozent und Mercedes mit acht Prozent bei spontaner Abfrage. Dagegen demonstrieren BMW mit drei Prozent und insbesondere Audi mit zwei Prozent Nennungen neben Porsche ihre Markenstärke. Auffällig kritischer sind im Ost-West-Vergleich die Autofahrer in den alten Bundesländern gegenüber den Marken Opel und Ford. In den neuen Bundesländern sehen dagegen 15 Prozent einen Imageverlust für die Marke VW. Opel und noch stärker Fiat und VW erhalten deutlich mehr Kritik von den Autofahrern als von den Autofahrerinnen. ”Eine Reihe von etablierten Automarken stehen, und zwar nicht nur im Bereich Branding, vor sehr schwierigen und kostspieligen Aufgaben, die grundlegende Strategiefragen betreffen. Für einige könnte ein fortdauernder Imageverlust sogar existenzgefährdend werden,” so Kamburow.

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