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Eis- und Schneesimulationen

Bridgestone/Firestone entwickelt Winterreifen jetzt auch auf der Basis einer neuen Schnee-Simulations-Technologie. Das neue computergestützte System ist in der Lage, unterschiedliche Eigenschaften und Stadien von Eis und Schnee zu simulieren und die Reaktionen von Winterreifen in verschiedenen Situationen dabei genau zu errechnen. Das prognostizierte Fahrverhalten beim Beschleunigen, in Kurvenfahrten sowie bei Bremsmanövern wird exakt analysiert und anhand der aktuellen Daten weiter optimiert. So können künftig vermehrt Prototypen für Winterreifen entwickelt werden, ohne dass sie zunächst mit “echtem” Schnee und Eis in Berührung kommen. Selbstverständlich ersetzt die neue Technologie Tests unter “Echt-Bedingungen” nicht vollständig, sondern nur in den ersten Entwicklungsphasen. Ist ein Prototyp fertig und ausgetestet, muss er den Härtetest weiterhin in Skandinavien oder Neuseeland unter natürlichen Bedingungen bestehen. Auch der Test von Handling-Eigenschaften findet selbstverständlich weiterhin auf der Straße statt. Doch in Zeiten immer kürzerer Produktzyklen bietet die Schnee-Simulations-Technologie wichtige Potenziale für die Entwicklungsarbeit. Zur effizienteren Entwicklung sowie zur genauen Ermittlung von Daten haben die Ingenieure bei Bridgestone/Firestone lange nach einer Möglichkeit gesucht, um die Reaktionen eines Reifens bei Bewegungen auf Eis und Schnee zu visualisieren und zu analysieren. Die neue Technologie, die auf riesigen Mengen von Daten basiert, leistet genau dies. Die Reifendesigner sehen auf dem Bildschirm die vorentwickelte Lauffläche in Bewegung und können sogar die Pflugkraft sowie den Umfang des zwischen Lauffläche und Fahrbahn verdrängten Wassers oder Schnees ermitteln. Die neue Computer-Simulations-Technologie erleichtert die Entwicklung von Winterreifen und steigert die Effizienz erheblich. Sie stellt somit eine zukunftsorientierte Basis zur Optimierung des Laufflächendesigns bei Winterreifen dar.

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