Jahrestagung von First Stop

Infos, Konzepte und eiskalter Spaß In seiner Begrüßung der Gäste hob der Geschäftsführer von Bridgestone/Firestone Deutschland, Günter F. Unterhauser, die unternehmerischen Chancen der First Stop-Partner hervor. Ihre Unabhängigkeit biete ihnen jeglichen Freiraum, doch gleichzeitig erhielten sie die exklusive Vermarktung von First Stop-Produkten, eine eigene Corporate Identity, betriebswirtschaftliche und technische Unterstützung eines Global Players der Reifenindustrie sowie Imagegewinne durch die Zusammenarbeit mit einem Hauptlieferanten der Formel 1. Jürgen Eigenbrodt, Geschäftsführer der Handelskette A3 und zuständig auch für First Stop, setzte diesen Anspruch sofort in die Tat um, indem er den Teilnehmern einen vertiefenden Einblick in die Marktlage gab. Er hob hervor, dass nicht die günstigsten Reifen, sondern die mittlere Preislage und Reifen mit den Geschwindigkeitsindizes V, W und ZR mit jeweils 39 Prozent die größten Segmente des Pkw-Ersatzmarktes darstellen. Geringerer Verschleiß und dadurch weniger Wartungserfordernisse einerseits, eine Verringerung der Hersteller-Servicepoints andererseits sind für Eigenbrodt die Herausforderungen der Zukunft für den Reifenhandel. Denn die Servicelücke, die durch den Rückzug der Herstellernetze entstehe, könne vom Reifenfachhandel besetzt werden. An den Beispielen Ölwechsel und HU/AU führte Eigenbrodt konkret aus, wie Umsätze gesteigert werden können. Stefan Meurer, First Stop-Koordinator, umriss die strategische Allianz First Stop mit all den konkreten und kommunikativen Maßnahmen, die sie aktuell für den Handel so vorteilhaft machen. Er stellte verschiedene Aktionen vor wie beispielsweise das Schulungsprogramm sowie weiter reichende Marketing- und Werbemaßnahmen. Zur kommenden Wintersaison sind die Partner mit einer umfangreichen Produktpalette gut vorbereitet. Neben dem exklusiven „First Stop Winter“, der nun in elf Dimensionen angeboten wird, wartet Bridgestone mit den Profilen „Blizzak LM 18“ und „Blizzak LM 22“ auf. Ergänzend wird der Bedarf durch den „FW 930“ der Marke Firestone gedeckt. Jeder First Stop-Partner ist in der positiven Lage, jederzeit an umfangreichen Marketingmaßnahmen eines Global Players zu partizipieren. Das im Frühjahr erfolgreich eingeführte Smart-Mobilitätskonzept wird auch im Wintergeschäft fortgesetzt. Auch First Stop-Händler haben die Möglichkeit, bei Abnahme bestimmter Mengen von Reifen zu Sonderkonditionen einen Smart mit Händler- und Bridgestone-Aufdruck zu leasen, der den Service verbessert, als „fahrende Werbesäule“ nutzbar ist und nach Ablauf von 36 Monaten in den Besitz des Händlers übergehen kann. Neben Konzepten und Marketingmaßnahmen ist Bridgestone/Firestone bekannt für seine Spitzentechnologien. Eine der neuesten Entwicklungen ist dabei sicherlich die „Run-Flat-Technologie“. Den Partnern aus dem Handel wurden auf der Tagung die Technologie sowie die unterschiedlichen Voraussetzungen für den Einsatz vermittelt. Dies sind insbesondere zwei unterschiedlich funktionierende Reifendruck-Kontrollsysteme. Die von Bridgestone entwickelte Technologie zeichnet sich gegenüber alternativen Systemen des Wettbewerbs dadurch aus, dass der Reifen auf einer handelsüblichen Felge montiert werden kann. Eine Spezialfelge ist nicht notwendig. Doch nicht nur im alltäglichen Pkw-Geschäft erfährt der Partner weitreichend Unterstützung. Bridgestone/Firestone stellt sich mit unterschiedlichen Konzepten auch auf Veränderungen im Lkw-Reifenmarkt ein. Die Kooperation Truck Point sowie die Konzepte Service Europe (Pannenhilfe), Fleet Chief (Spezialsoftware) sowie die Bridgestone-Runderneuerung bieten Kunden und ihren Mitarbeitern konkrete Hilfestellungen und Serviceleistungen. Der Nachmittag der Jahreskonferenz von First Stop diente dazu, über den Tellerrand und auch über den Horizont von Verkaufszielen und Absatzzahlen hinauszuschauen. Michael Kienzle, externer Trainer, doch nach Besuchen bei Reifenhändlern bestens vorinformiert, bearbeitete mit den Teilnehmern gemeinsam das Thema „Service aus Leidenschaft“. Begriffe wie Abenteuer, Begeisterung, Eroberung, Schwung und Lachen spielten in der Vorstellung eine zentrale Rolle – Triebfeder allen Handelns ist aber auch für Kienzle die Aussicht auf Erfolg. Deutlich wurde, dass so genannte „weiche“ Faktoren wie äußeres Erscheinungsbild, Sympathie, Hilfsbereitschaft und Flexibilität entscheidend für messbaren Erfolg sind. Mit Schwung und Geschwindigkeit überraschte Stefan Meurer die First Stop-Partner dann noch am Abend. Im Vorfeld wurde nicht verraten, was das Programm bieten würde und die Gäste erwischte es eiskalt, als sie das Ski-Alpincenter in Bottrop betraten …

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