Michelin präzisiert den Beteiligungsplan für Mitarbeiter

Die Michelin-Gruppe arbeitet in 56 Ländern und beschäftigt ca. 127.000 Menschen. In diesem Jahr beschränkt sich das Angebot aufgrund komplexer und von Land zu Land unterschiedlicher Aktiengesetze auf 100.000 Mitarbeiter in 16 Ländern. Dazu gehören die europäischen Länder Frankreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Ungarn, Italien und die Schweiz, ferner die USA und Kanada. In Südamerika handelt es sich um die Länder Brasilien und Kolumbien und in Afrika richtet sich das Michelin-Angebot an Mitarbeiter in Nigeria. In Asien kommen die Mitarbeiter aus Singapur, Japan und Thailand in den Genuss des Beteiligungsplans, während den chinesischen Belegschaftsmitgliedern in Übereinstimmung mit geltendem Recht ein Bonusplan unterbreitet worden ist. Das Angebot ist erschwinglich für die Mehrzahl der Belegschaft, denn darauf wurde in der Gestaltung des Angebots durch den Konzern von Anfang an Wert gelegt. Unternehmenszuschüsse vereinfachen den Kauf der ersten Aktien und der Kaufpreis kann in den meisten Ländern durch ein 12-monatiges zinsloses Darlehen abbezahlt werden. Das Angebot ist zweiteilig. Für elf Länder (Brasilien, Kanada, Spanien, USA, Frankreich, Ungarn, Japan, Nigeria, Singapur, Schweiz, Thailand) kommt das Standard-Angebot zum Einsatz. Der am 5. April festgelegte Ausgabepreis liegt 20 Prozent unter dem Referenzpreis. Die ersten 20 Aktien sind zusätzlich bezuschusst. Michelin übernimmt für die ersten zehn Aktien 50 Prozent des Ausgabepreises, bei weiteren zehn Aktien 33 Prozent. Von der 21. Aktie an gilt der Ausgabepreis. Für fünf Länder gibt es ein Spezialangebot. In Deutschland beteiligt sich das Unternehmen aus steuerlichen Gründen am Preis der ersten 25 Aktien mit 33 Prozent. Weil hierzulande das Limit bei Zuschüssen auf 33 Prozent festgelegt ist, wurde die Zahl der bezuschussten Aktien auf 25 erhöht. In China wird statt einer Beteiligung ein Bonusplan angeboten. Dabei stellen die Angestellten einen Teil ihres Gehaltes für mindestens fünf Jahre zurück. Nach Ablauf dieser Frist können sie sich das Geld auszahlen lassen, wobei das Unternehmen einen festen Bonus dazu gibt sowie einen zusätzlichen Erfolgs-Bonus, der sich am Preis der Aktie orientiert. In Kolumbien kommt im Grunde das Standard-Angebot zum Einsatz, allerdings wurde den gesetzlichen Bestimmungen gemäß ein Anlagefonds eingerichtet. In Italien erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter je eine Frei-Aktie pro gekaufter Aktie. Für die folgenden sechs Aktien gibt es je eine Frei-Aktie bei Erwerb von zwei Aktien. Der gewährte Zuschuss zur Zahlung in zwölf Raten ist zinspflichtig. Die britischen Mitarbeiter erhalten für die ersten fünf gezeichneten Aktien je eine Frei-Aktie pro gekaufter Aktie und für die folgenden zehn Aktien gibt es dann je eine Frei-Aktie beim Erwerb von zwei Aktien. Für die Aktien muss der Marktpreis gezahlt werden, Rabatte sind nicht möglich und zudem dürfen in drei Monaten höchstens so viele Aktien gekauft werden, dass der Wert von 13 Aktien des aktuellen Kurses nicht überschritten wird.

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