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Der Automobilmarkt 2001 blieb hinter den Erwartungen – Für dieses Jahr ist keine Besserung in Sicht

Mit 3,34 Millionen Zulassungen von Neuwagen verzeichnete der Markt 2001 ein Minus von etwas über einem Prozent. Der Neuzulassungsrückgang traf die neuen Bundesländer stärker als die alten Bundesländer. Während in den alten Bundesländern mit 2,91 Millionen Neuzulassungen das Niveau des Jahres 2000 knapp verfehlt wurde, verzeichneten die neuen Bundesländer einen Rückgang von vier Prozent auf 430.000 Fahrzeuge. Die Importmarken erreichten einen Marktanteil von insgesamt 32,5 Prozent. Die Beliebtheit von Importmarken ist in den neuen Bundesländern mit 47,1 Prozent indessen nach wie vor weit höher. Für dieses Jahr erhofft sich der Verband für den Markt insbesondere von der im April in Leipzig stattfinden AUTO MOBIL INTERNATIONAL Impulse für die stockende Autokonjunktur. Nach Ansicht des Verbandes sollte die Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung nicht angetastet werden. Der Verband bewertet “das gegenwärtige selektive Vertriebssystem als unverzichtbar, gerade auch aus Sicht der Verbraucher”. Rückläufige Tendenz zeigte auch der Nutzfahrzeugabsatz mit einem Neuzulassungsvolumen von knapp 300.000 Lkw. Der Rückgang betrifft alle Gewichtsklassen. Für die leichten Nutzfahrzeuge bis 6 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) rechnet der Verband jedoch nur mit einem Absatzrückgang von ca. drei Prozent und für den Absatz von schweren Nutzfahrzeugen zeichneten sich bereits jetzt weitere erhebliche Rückgänge ab. Der Verband führt die Investitionszurückhaltung u. a. auch darauf zurück, dass “wesentliche Fragen für das deutsche Güterkraftverkehrsgewerbe wie z. B. die Höhe der Maut für schwere Lkw und die erforderliche steuerliche Kompensation noch ungeklärt sind.” (kh)

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