Bridgestone und Continental kooperieren bei Notlaufsystemen

Die Vereinbarung zur Entwicklung von Reifen mit Notlaufeigenschaften wurde von Bridgestone und Continental in Tokio unterzeichnet. Das Übereinkommen bietet beiden Unternehmen die Möglichkeit zur Entwicklung international geltender Standards für Reifen mit Notlaufeigenschaften, die auf Normalfelgen von Pkw und Leicht-Lkw eingesetzt werden können. Oberste Priorität bei der Entwicklung ist nach wie vor die Sicherheit sowie der Komfort für den Autofahrer. Mit dem neuen Übereinkommen ergänzen sich die beiden Konzerne dabei, die Automobilhersteller verstärkt mit fortschrittlichen Run-Flat-Systemen auszustatten. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Bridgestone bereits entwickelte Technologien und bestehende Lizenzen des “Self Supporting Runflat (SSR)” Systems an Continental abgeben. Diese Technologien erhielten hohe Anerkennung und werden bereits auf unterschiedlichen Fahrzeugen führender Automobilhersteller eingesetzt. Im Gegenzug wird Continental seine Technologien und Lizenzen des Systems “Conti Safety Ring Run-Flat Systems (CSR)” an Bridgestone abgeben. Durch die Bündelung der Stärken beider Systeme erhalten die Verbraucher zunehmend die Möglichkeit, diese Technologien auch für Standardfelgen zu wählen. Die beiden neuen Partner erhoffen sich davon eine beschleunigte Marktdurchdringung der Run-Flat-Reifen und werden weiterhin unabhängig voneinander an der Entwicklung ihrer Systeme arbeiten und auch als Wettbewerber mit diesen Systemen am Markt auftreten. Beide Konzerne wollen den Automobil Salon in Genf im März nutzen, interessierte Unternehmen mit weiteren Details vertraut zu machen.

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