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Auch Bandag leidet unter Marktschwäche

Auch Kaltrunderneuerungs-Weltmarktführer Bandag (Muscatine/Iowa) hat beim Umsatz und bei den Erträgen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr Einbußen hinnehmen müssen und führt dies auf die Probleme im weltweiten Nutzfahrzeuggeschäft zurück. Der Umsatz ging im Quartal um ca. drei Prozent auf 261,7 Millionen US-$ zurück, in den ersten neun Monaten von 743,3 auf 715,7 Millionen US-$. Die Nettoerträge sanken im Quartal um 18% auf 14,6 Millionen US-Dollar (EBIT von 30,6 auf 25,2 Millionen), in den ersten neun Monaten von 45,6 auf 26,5 Millionen (EBIT von 77,9 auf 45,6 Millionen US-$). Dennoch sei das Unternehmen auf einer “soliden, profitablen” Position, so Chairman Martin Carver anlässlich der Vorstellung der Quartalszahlen. Trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfeldes und gestiegener Rohstoffkosten habe sich Bandag sehr passabel entwickelt. Das Geschäft mit Runderneuerungsequipment sei weiterhin auf einem hohen Niveau, was Carver auf eine positive Einstellung der Händler für die Zukunft zurückführt. Obwohl Bandag in den meisten Märkten Volumenrückgänge hinnehmen musste, sei es im Allgemeinen gelungen, die Margen hoch zu halten. Der Geschäftsbereich TDS (Tire Distribution Systems), der auch Neureifen vertreibt, konnte ein Absatzplus verzeichnen, die scharfe Wettbewerbssituation habe jedoch auf die Margen und die Profitabilität gedrückt. Sorgen bereiten ihm die hohen Kosten eines anhaltenden Rechtsstreites mit Michelin in Nordamerika (4,5 Millionen Dollar allein im dritten Quartal) und die stark unter Druck stehenden Erträge in Europa, wo Bandag im dritten Quartal sogar knapp in die Verlustzone gerutscht ist.

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