Michelin-Tochter Stomil-Olsztyn reduziert Belegschaft

Der seit 1995 zum Michelin-Konzern gehörende Reifenhersteller Stomil-Olsztyn muss zur Verbesserung der Produktivität im laufenden Jahr 120 Mitarbeiter entlassen und zusätzlich 70 Vollzeitarbeitskräften Teilzeitbeschäftigung anbieten. Die polnische Geschäftsführung hält diese Maßnahmen zur dringend notwendigen Verbesserung der Produktivität für unausweichlich. Die Maßnahme ist Teil der Konzernstrategie, die das Management in Frankreich im Herbst vergangenen Jahres festlegte. Generaldirektor Benoit de la Bretèche versicherte der Presse, dass die geplanten Maßnahmen mit aller gebotenen Rücksichtnahme durchgeführt würden und die Abfindungszahlungen deutlich über dem Niveau lägen, das durch polnisches Recht festgelegt ist. In den letzten drei Jahren hat Michelin in Polen 151 Millionen US-Dollar zur Modernisierung des Werks investiert. Nach diesen Investitionen sei das polnische Werk, so das Management, in der Lage, die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllen und absolut wettbewerbsfähig bleiben zu können. Die Stomil-Fabrik liegt in der Region Warmia und Mazury im Norden Polens und beschäftigt derzeit etwa 4000 Menschen. Produziert werden Landwirtschaftsreifen, Pkw-Reifen, kleine und große Lkw-Reifen. Für Eigen- bzw. Konzernbedarf werden auch Reifengewebe und Formen hergestellt.

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