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Continental-Aktien dank guter Gewinne zum Kauf empfohlen

Mit einer Umsatzsteigerung um 35 Prozent auf 9,13 Milliarden Euro und einem Ebit von 511 Millionen Euro steht der deutsche Konzern blendend da. Alle Konzernbereiche haben einen positiven Beitrag geleistet. Der Bereich Pkw-Reifen kam einschließlich der Handelsgesellschaften auf einen Umsatz von 2,547 Milliarden Euro, das sind 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Getragen waren die Zuwächse u.a. durch weitere Erfolge im Segment Winterreifen. Continental erreichte mit einem Absatz von 13,5 Millionen Stück (1998: 12,1 Millionen) einen neuen Rekord. Der Absatz von Hochgeschwindigkeitsreifen stieg auf 17,1 Millionen Stück (1998: 15,8 Millionen). Trotz Umsatzwachstums bei den Handelsketten blieben deren Ergebnisse unbefriedigend. Der Bereich Nutzfahrzeugreifen konnte um 15,8 Prozent auf 879 Millionen Euro zulegen, das Ergebnis des Vorjahres wurde jedoch nicht wieder erreicht. Das Umsatzplus erklärt sich zum weit überragenden Teil aus der Veränderung des Konsolidierungskreises durch die Aktivitäten in Südafrika (Continental General) und der Slowakei (Matador-Jointventure). Continental General USA steigerte den Umsatz um 21,5 Prozent gegenüber 1998 auf nunmehr 1,494 Millionen Euro. Ohne die Euzkadi-Akquisition in Mexiko hätte der Umsatzanstieg allerdings lediglich deutlich unter zwei Prozent gelegen. Continental General konnte 27 Millionen Pkw- und 2,5 Millionen Lkw-Reifen absetzen. ContiTech steuerte 1,716 Milliarden Euro zum Konzernumsatz bei, während die erstmalige volle Einbeziehung der Continental Teves-Aktivitäten mit einem Umsatz von 2,544 Milliarden Euro zu Buche schlug. Derweil werden Continental-Aktien von nahezu allen Analysten wieder verstärkt als Kauf empfohlen.

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