Wortspiel um Reifenrückruf bei Continental General Tire

In einer offiziellen Konzernstellungnahme ist der eingeleitete Reifenrückruf als “Kundendienstmaßnahme” beschrieben worden. Der Konzern räumt zwar ein, fehlerhafte Reifen geliefert zu haben, dennoch handele es sich nicht um einen Rückruf wegen sicherheitsrelevanter Mängel und in der Stellungnahme vergleicht man sich sogar mit Firestone, um zu betonen, dass es im Gegensatz zu diesem Wettbewerber nicht zu Unfällen mit Verletzten gekommen sei, bei denen Fahrer die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren hätten. Zur Vermeidung jeglicher Missverständnisse muss aber jetzt daran erinnert werden, dass auch Firestone nicht zu einem Reifenrückruf gezwungen war, sondern diesen als rein vorsorgliche Maßnahme umsetzte. Offiziellen, der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) vorliegenden, Daten zufolge sind für den Ford-Explorer 16.000 so bezeichnete Rollovers in Verbindung mit 600 Toten registriert und in nur einer verschwindend geringen Anzahl könnten Reifenausfälle ursächlich gewesen sein.

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